Das „Navi“ führte auf verschlungenen Wegen doch noch zum Ziel – AH wanderte durch die Hochvogesen und genoss die Elsässer Gastfreundschaft
Es ist schon Tradition, dass die „Alten Herren“ der Spielvereinigung Bamlach/Rheinweiler mit ihren Frauen zu einem Wanderausflug aufbrechen.
Es ist schon Tradition, dass die „Alten Herren“ der Spielvereinigung Bamlach/Rheinweiler mit ihren Frauen zu einem Wanderausflug aufbrechen. Auch in diesem Jahr hatte AH-Coach „Meggi“ Markus Utz eine anspruchsvolle Route mit zwischenzeitlicher Übernachtung ausgetüftelt. Nachdem im vergangenen Jahr die Alpen unter die Füße genommen wurden, führte der Wandertrip nun in die nah gelegenen Vogesen. Doch schon die Anfahrt zeigte, dass so ein Ziel nicht unbedingt schneller aufzuspüren ist. Dank moderner Navigationstechnik brachten die Fahrer es fertig, am Freitag auf drei verschiedenen Routen doch noch am Ende glücklich das Ziel, die Ferme-Auberge „La Chaume de Schmargult“ zu erreichen. Wer am Ende mit über einstündiger Verspätung ankam, bleibt natürlich geheim. Organisator Markus Utz war sogar mit dem Fahrrad vorausgeeilt und erwartete bester Dinge den gut gelaunten Haufen. Ingesamt 18 Damen und Herren waren dabei und der Freitagabend wurde gleich genutzt um feucht-fröhlich in der gemütlichen Gaststube der Familie Neff zu feiern. Es war ein Wunder, dass am nächsten Vormittag alle wieder fit die anspruchsvolle Wanderung unter die Bergschuhe zu nehmen konnten. Über Hohneck, Col de la Schlucht stieg man in den Felsenpfad ein und so manch einer der Teilnehmer kam an seine körperlichen und mentalen Grenzen. Klar, dass man sich zwischendurch mit einem zünftigen Rucksackvesper stärken musste. Nach stundenlangem Tanz über Fels und Geröll kam endlich die erste Raststation, die „Ferme Frankenthal“ in Sicht. Nach gemütlichem Hock vor der urigen Herberge, in der noch heimelig der Holzofen bollerte, ging es weiter und der nun zu bewältigende Anstieg rang den Wanderern alle Kraftreserven ab, um wieder das Hohneck zu erklimmen. Schweißgebadet und mit zitternden Knien schleppten sich die Outdoorler gerade noch rechtzeitig vor dem einsetzenden Regen in die Berggaststätte um sich dort wieder aufzuwärmen. Hier zeigte es sich dann, was es heißt Vorstand zu sein, denn „Mössi“ und Verena wurden vom SPVGG-Chauffeur exklusiv zurück zur Ferme gebracht. Cordula und Pele nutzten kurzerhand ebenfalls den überraschenden Shuttle-Service von Martin Männlin. Der Rest der Crew ließ es sich aber nicht nehmen auch die letzten zwei Kilometer eisern zu marschieren und nach gut sieben Stunden Wanderzeit einschließlich Pausen kam die erlösende Vogesenhütte wieder in Sicht. Nach einer wohltuenden schöpferischen Pause waren die Lebensgeister aber wieder voll da und bei einem typischen Bergbauernmenü mit Pastete, Salat, Schinken, Käse und den obligatorischen, kalorienreichen Stampfkartoffeln wurde schon wieder gelacht und gefeixt. Etwas früher, als am Freitag ging es dann in die Kojen, machte sich doch nun der Kräfte raubende Marsch bei allen bemerkbar. Am Sonntagmorgen nach einem etwas spartanischen Frühstück ging es wieder in Richtung Heimat und ohne „Navi“ war man schon nach knapp eineinhalb Stunden wieder in Bad Bellingen angekommen. „Büxe“ und Meggi“ bewiesen noch mal allen Ergeiz und düsten mit ihren Mountainbikes in strammen drei Stunden von der ca. 86 km entfernten bei Gerardmer gelegenen Übernachtungsstätte nach Bellingen um im Winzerstüble gemeinsam mit den Automobilisten noch mal auf den gelungenen Wanderausflug anzustoßen.
