{"id":910,"date":"2013-01-19T11:02:44","date_gmt":"2013-01-19T10:02:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spvgg.net\/_3\/2013\/01\/19\/quo-vadis-spvgg-wie-geht-es-weiter-gut-besuchte-mitgliederversammlung\/"},"modified":"2013-01-19T11:02:44","modified_gmt":"2013-01-19T10:02:44","slug":"quo-vadis-spvgg-wie-geht-es-weiter-gut-besuchte-mitgliederversammlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spvgg.net\/_3\/2013\/01\/19\/quo-vadis-spvgg-wie-geht-es-weiter-gut-besuchte-mitgliederversammlung\/","title":{"rendered":"Quo-Vadis SPVGG &#8211; Wie geht es weiter ? Gut besuchte Mitgliederversammlung"},"content":{"rendered":"<p> <b>Quo-Vadis Spielvereinigung &ndash; Wie geht es weiter? <\/b> <\/p>\n<p> <b>D&uuml;nne Spielerdecke, fehlende Jugendtrainer und offene Vorstandsposten <\/b> <\/p>\n<p> <b>Gut besuchte Mitgliederversammlung in der Bamlacher Halle <\/b> <\/p>\n<p> Fast 60 Mitglieder fanden sich erfreulicherweise trotz der winterlichen Stra&szlig;enverh&auml;ltnisse am Donnerstag, den 17. Januar 2013 in der Bamlacher Halle zur au&szlig;erordentlichen Mitgliederversammlung ein und folgten damit der Einladung der Vorstandschaft um &uuml;ber die Zukunft der Spielvereinigung Bamlach\/Rheinweiler zu diskutieren. Nach der Veranstaltung war es schwer, ein positives Fazit zu ziehen, denn die konkrete Bereitschaft zur L&ouml;sung der Probleme beizutragen, fehlte. &#8230;  <\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<p> Viele Aktivspieler, Jugendspieler, Passiv- und Ehrenmitglieder und auch B&uuml;rgermeister Dr. Hoffmann zeigten mit Ihrem Erscheinen, dass Sie Interesse an der weiteren Zukunft des Fu&szlig;allvereins haben. Die Vorstandschaft mit den beiden Vorst&auml;nden Marco Nunninger und Holger Weh an der Spitze, sowie Schriftf&uuml;hrerin Beate Kienzler, Schatzmeister Reiner Eyhorn und Jugendleiter Armin Held hatten sich viel M&uuml;he gegeben, den Mitgliedern in einer ansprechenden Pr&auml;sentation die Sorgen und N&ouml;te des Vereins zu &uuml;bermitteln. Pressesprecher und Jugendleiter Armin Held &uuml;bernahm die Moderation des Abends und freute sich die zahlreichen Besucher, im Namen der Vorstandschaft begr&uuml;&szlig;en zu d&uuml;rfen. Mit einem einleitenden Gedicht von Wilhelm Busch unter dem Titel &bdquo;Willst du froh und gl&uuml;cklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben&ldquo; &hellip; machte er gleich deutlich, wo dem Verein der Schuh dr&uuml;ckt. Held erinnerte an die Tradition der Vereine, die 1982 (SPVGG), 1960 (FC Bamlach) und 1920 (FC Rheinweiler) gegr&uuml;ndet wurden. Also fast 100 Jahre Fu&szlig;ballgeschichte in Bamlach und Rheinweiler.  <\/p>\n<p> Wie schon in der Einladung zur Versammlung den 252 Mitgliedern mitgeteilt, plagen die Spielvereinigung derzeit haupts&auml;chlich vier gro&szlig;e Sorgen.  <\/p>\n<p> 1. Seit Juni 2012 ist der Posten des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Vorstands nicht besetzt. F&uuml;r den ausgeschiedenen Martin M&ouml;ssner konnte bis heute kein Nachfolger gefunden werden.  <\/p>\n<p> 2. Immer weniger Vereinsmitglieder lassen sich im Clubheim, bei den Heimspielen, Arbeitseins&auml;tzen und Versammlungen blicken.  <\/p>\n<p> 3. Die Jugendabteilung ben&ouml;tigt dringend 3-4 Trainer und Betreuer f&uuml;r die Jugendmannschaften in Rheinweiler und Bad Bellingen.  <\/p>\n<p> 4. Nach derzeitigem Stand kann f&uuml;r die kommende Saison keine 1. Aktivmannschaft gestellt werden. Bisher haben nur 9 Spieler fest zugesagt. Viele Spieler studieren, oder wollen schon mit Anfang 30 lieber bei den &bdquo;Alten Herren&ldquo; spielen.  <\/p>\n<p> Nach den einleitenden Worten Armin Held`s &uuml;bernahm der organisatorische Vorstand Marco Nunninger das Rednerpult und stellt die Strukturen der Vorstandschaft vor. Nunninger machte deutlich, dass gerade die Position des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Vorstands unbedingt wieder besetzt werden m&uuml;sse, auch wenn der Verein weiter handlungsf&auml;hig sei. Als Vorstandssprecher und Repr&auml;sentant des Vereins muss der Posten schnellstens wieder besetzt werden. Alle bisherigen Gespr&auml;che haben aber nichts gebracht, daher auch dieser erneute Appell an die Versammlung. Seinen Dank richtete Marco Nunninger an seine Vorstandskollegen, die mit viel Flei&szlig; das Vereinsschiff auf Kurs halten.  <\/p>\n<p> Zur finanziellen Situation konnte Schatzmeister Reiner Eyhorn brandaktuelle Zahlen vorlegen. Der Verein ist nicht auf Rosen gebettet, aber immerhin schuldenfrei. Das Jahresbudget von rund 27.000,&#8211;&euro; wird haupts&auml;chlich durch Veranstaltungen, Mitgliederbeitr&auml;ge, Spenden und Zuwendungen vom F&ouml;rderverein gedeckt, sodass kaum ein &Uuml;berschuss f&uuml;r wichtige Investitionen bleibe. Ohne die aktive Unterst&uuml;tzung der Mitglieder ist die Finanzierung des Vereins nicht denkbar.  <\/p>\n<p> Jugendleiter Armin Held berichtete von der gemeinsamen guten Jugendarbeit mit dem VfR Bad Bellingen. Immerhin k&ouml;nnen mit Ausnahme der A-Jugend alle Altersklassen besetzt werden. In Bad Bellingen werden derzeit, die B, C und D-Jugend, in Rheinweiler die F- und E-Jugend, sowie die B-Juniorinnen betreut. Beide Vereine ben&ouml;tigen aber dringend Verst&auml;rkung von 3-4 Jugendtrainern und Betreuern, um den gestiegenen Erwartungen gerecht zu werden, und dem Fu&szlig;ballnachwuchs eine gute Ausbildung zu bieten. Der VfR Bad Bellingen sucht auch noch einen Jugendleiter. Auch die Jugendleitung ben&ouml;tigt noch Unterst&uuml;tzung, um die Arbeit auf mehrere Schultern verlagern zu k&ouml;nnen. Derzeit ist der Jugendleiter &bdquo;Alleinunterhalter&ldquo; , was auf Dauer keine L&ouml;sung sei. Bezeichnend f&uuml;r die Situation war an diesem Abend, dass nicht einmal die Eltern von Jugendspielern zur Mitgliederversammlung kamen. Die Kinder werden in der Regel vor dem Spiel und Training abgegeben und bestenfalls anschlie&szlig;end wieder abgeholt. Nur wenige Eltern bilden da eine Ausnahme. Die V&auml;ter sind nicht einmal bereit ein E- oder F-Jugendspiel zu pfeifen, was dann der Jugendleiter oder Trainer oft selbst &uuml;bernimmt. Wichtig ist f&uuml;r die Jugend aber auch, dass eine funktionierende Aktivmannschaft als Vorbild vorangeht. Dies sollte als Stichwort dienen, um an den sportlichen Vorstand Holger Weh &uuml;berzuleiten.  <\/p>\n<p> Holger Weh stellte dann kompromisslos dar, was die Stunde geschlagen hat. Gerade mal feste 9 Zusagen von Aktivspielern f&uuml;r die kommende Saison stehen auf seinem Notizzettel, was die Meldung einer Aktivmannschaft, geschweige denn einer zweiten Mannschaft aussichtslos erscheinen l&auml;sst. Allerdings gibt es noch 7 Wackelkandidaten, darunter einige studierende Spieler, die sich nicht verbindlich festlegen k&ouml;nnen, regelm&auml;&szlig;ig an Spielbetrieb und Training teilzunehmen. Hinzu kommt noch die Bereitschaft von einigen AH-Spielern ab und zu auszuhelfen, doch w&auml;re es unrealistisch zu glauben, dass diese an 30 bis 40 Spieltagen zur Verf&uuml;gung stehen. Erschwerend komme noch hinzu so Weh, dass sich einige Spieler bereits mit Anfang drei&szlig;ig in die AH-Mannschaft zur&uuml;ckziehen wollen, obwohl sie noch sehr gut in der Kreisliga B mithalten k&ouml;nnten. Immerhin seien laut Holger Weh sage und schreibe 24 Spieler im bisherigen Saisonverlauf in der 1. Mannschaft eingesetzt worden, wobei hier einige Male die AH-Truppe einspringen musste. Es m&uuml;sse doch m&ouml;glich sein, auch k&uuml;nftig eine schlagkr&auml;ftige Mannschaft zu stellen. Ohne diese k&ouml;nne man den Laden dicht machen und es w&uuml;rde nichts an einer Spielgemeinschaft oder gar Fusion vorbeif&uuml;hren.  <\/p>\n<p> Nach einer Pause, die die Mitglieder zu Gespr&auml;chen und zur St&auml;rkung am Ausschank des TV-Rheinweiler nutzen konnten er&ouml;ffnete Pressewart und Jugendleiter Armin Held die Diskussion. Die vielen und langwierigen Wortbeitr&auml;ge drehten sich wie Trainer Tilly Westermann treffend feststellte, st&auml;ndig im Kreise. Was fehlte, waren vor allem konstruktive Vorschl&auml;ge, wie man das Spielerdefizit auff&uuml;llen k&ouml;nne. Die immer wieder angesprochenen &bdquo;guten alten Zeiten&ldquo; helfen nicht, die derzeitigen Probleme zu l&ouml;sen. Man m&uuml;sse nach vorne blicken. Philipp Epking bem&auml;ngelte den fehlenden Zusammenhalt und das eint&ouml;nige Speiseangebot im Clubheim, was wenig einladend wirke. Daraufhin erkl&auml;rte der ehemalige Vorstand Thomas M&auml;nnlin, dass er gerne bereit w&auml;re, das n&auml;chste halbe Jahr im Clubheim zu kochen, wenn es daran l&auml;ge. Allerding erwarte er dann auch die entsprechende Resonanz. Zu den Themen Vorstandsbesetzung und Jugendtrainer herrschte Schweigen im Walde, au&szlig;er dass bekundet wurde, dass die Jugendarbeit wichtig sei und verbessert werden m&uuml;sse. &ndash; Doch mit wem?  <\/p>\n<p> Nach bald dreist&uuml;ndiger Diskussion zog sich die Vorstandschaft kurz zur&uuml;ck um nach der Versammlung ein Fazit ziehen zu k&ouml;nnen. Das Gremium&nbsp;trat dann nach wenigen Minuten wieder aufs Podium und hatte M&uuml;he in befriedigendes Res&uuml;mee zu verk&uuml;nden.  <\/p>\n<p> Positiv war auf jeden Fall die erfreulich gute Resonanz der Veranstaltung. Man stellte auch fest, dass die &uuml;berwiegende Mehrheit an einem Fortbestand des Vereins interessiert sei. Was aber fehle, sei die nicht feststellbare Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit sowohl auf Vorstands-, als auch auf Trainer- und Betreuerebene. Nicht gekl&auml;rt werden konnte an diesem Abend auch, wie ein ausreichender Kader f&uuml;r die 1. Herrenmannschaft gestellt werden k&ouml;nne. Dies m&uuml;sse nun durch direkte Ansprachen in den n&auml;chsten 2-3 Wochen gekl&auml;rt werden. Ist dies nicht m&ouml;glich ist der logische Schritt, mit den Nachbarvereinen, insbesondere mit dem VfR Bad Bellingen, weitere Gespr&auml;che hinsichtlich der Bildung einer Spielgemeinschaft oder gar weiteren Schritten zu f&uuml;hren. Sollte dies der Fall sein, will der Fu&szlig;ballverband bis 01.03. eine Vorabinformation, um f&uuml;r die neue Saison vorbereitet zu sein. Die endg&uuml;ltigen Mannschaftsmeldungen m&uuml;ssen dann bis Mitte Mai stehen.  <\/p>\n<p> Die Vorstandschaft machte die Anwesenden nochmal darauf aufmerksam, dass sie sich darauf gefasst machen sollen, dass die Vorstandschaft verst&auml;rkt pers&ouml;nlich alle in Frage kommenden Personen zur aktiven Mithilfe ansprechen werde. Hier seien alle gefordert, wenn die Spielvereinigung eine Zukunft haben solle. Mit dem Dank des Vorstands an die erschienen Mitglieder und G&auml;ste f&uuml;r die rege Diskussion und das Interesse, den Helfern des TV-Rheinweiler f&uuml;r die Bewirtung und den Pressevertretern Behrend und Hartenstein f&uuml;r die Berichterstattung verabschiedete Pressesprecher Armin Held die Versammlung mit den Besten W&uuml;nschen f&uuml;r einen unfallfreien Nachhauseweg. Die Mitglieder und die &Ouml;ffentlichkeit w&uuml;rden &uuml;ber die weitere Entwicklung informiert.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quo-Vadis Spielvereinigung &ndash; Wie geht es weiter? D&uuml;nne Spielerdecke, fehlende Jugendtrainer und offene Vorstandsposten Gut besuchte Mitgliederversammlung in der Bamlacher Halle Fast 60 Mitglieder fanden sich erfreulicherweise trotz der winterlichen Stra&szlig;enverh&auml;ltnisse am Donnerstag, den 17. 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